Erinnerung an Greta und Ettore

Für alle, die dies lesen und selbst um ihren Hund trauern:

Glaubst Du, Dein Hund würde – vorausgesetzt er könnte sprechen – sich wünschen, Du würdest nie wieder einem anderen Hund Deine Liebe schenken? Sicher nicht. Das Testament Deines Hunde könnte heißen: Ich vermache mein Halsband, mein Körbchen und mein Spielzeug meinem Nachfolger, damit er ebenso glücklich bei Dir sein kann wie ich es war. Für mich ist es Zeit, über die Regenbogenbrücke zu gehen, damit Platz für jemand anderen gemacht wird, der Dich dringend braucht. Ich warte auf der anderen Seite auf Dich und wenn Du eines Tages diesen Weg antrittst, sollst Du Dich nicht fürchten. Ich werde da sein und Dich auf die andere Seite begleiten.

 

Nun ist Ettore, der italienische Labrador meines Freundes Alessandro und beste Freund Gretas der Leismaniose erlegen…

Die große Hoffnun unsere Zwinger, Greta von der Himmelsleiter ist tot. Sie starb bei einem Autounfall. Heute, am 27.12.2010——–Wir sind völlig fassungslos….

 

Remember-Erinnerung

 

Greta mit ihrem geliebten Herrn Alessandro:


 

Greta war die italienischste unter allen Welpen, die ich bisher gezogen habe. Sie hatte die Eleganz und den Gallopsprung der italienischen Kurzhaar, war in ihrem Körperbau so, wie man es in Italien liebt.

Nun ruht sie in der Erde der Toscana. Alessandro, den Greta über alles liebte, hat sie beerdigt. Dort , wo sie einen Bock erfolgreich nachgesucht hatte, ruht sie, mit den Augen nach Norden, von wo sie ihre lange Reise antrat.

Alessandro schreibt:

 


Greta war wie ein schöner Komet.
Sie hat den Himmel überquerte, machte uns glücklich mit seiner Schönheit, seiner Empfindlichkeit, sein Talent.
Die Götter wollten bald wieder Greta zuruck, weil Quem di diligunt, adulescens moritur
Der Speicher den Tod überwindet, weil Greta ewig leben werde in meinem Herzen.


In den Deutsch-Kurzhaar-Foren war Greta bereits eine bekannte Persönlichkeit und etliche kannten die Hündin auch von der Jagd, von den Prüfungen und vom Üben persönlich. Von daher haben mich viele tröstliche Worte erreicht. Aus dem italienischen Forum kam dieses Post, das ich nach bestem Wissen und Gewissen übersetzt habe:

aus dem italienischen Kurzhaarforum:

Alla fine del grande poema epico Mahabharata, che racconta la storia dell’India, vi è l’imperatore Yudhishthira, noto per la sua rettitudine e figlio del Dharma, che, al termine della vita, si avvia verso la cima del monte Meru (Sumeru) per ottenere la liberazione finale.

Am Ende des großen Epischen Gedichtes Mahabbarata, das die Geschichte Indiens erzählt, steht der Kaiser Yudhishthira, bekannt für seine Redlichkeit, ein Sohn des Dharma, der am Ende seines Lebens sich dem Gipfel des Berges Meru nähert um die endgültige Erlösung zu erhalten.

Con sé ha un vecchio cane che lo ha accompagnato fedelmente nel suo viaggio.

Bei sich hat er einen alten Hund der ihn treu während seiner Reise begleitet hatte.
Avendo ormai perso moglie e figli, l’imperatore si ritrova solo sulla vetta. Lì, gli appare Indra (il re degli Dei e padre di suo fratello Arjuna) che lo invita a entrare nel Paradiso mantenendo il corpo fisico, quale premio per l’equità e giustizia con cui Yudhishthira aveva governato.
Da er schon seine Frau und seine Söhne verloren hatte, fand sich der Kaiser alleine auf dem Gipfel ein. Dort erschien im Indra ( der König der Götter und Vater seines Bruders Arjuna) , der ihn einlud, das Paradies zu betreten und sogar seinen physischen Körper zu behalten, das war die Belohnung für die Unpaarteilichkeit und Gerechtigkeit, mit der Yudhishthira regiert hatte.

Egli si appresta a obbedire portando con sé la bestiola, ultimo compagno della sua esistenza, ma Indra lo ferma dicendo: “Lascia fuori il cane”.
Yudhisthira, dopo una breve esitazione, garbatamente rifiuta. Come potrebbe lasciare solo, su una desolata vetta, quel piccolo essere vivente, vecchio e nell’impossibilità di sopravvivere, un cane che lo ha accompagnato nella vita, gli è stato vicino nelle battaglie della vita e che ora, vecchio, si è affidato a lui?

Der bereitete sich vor zu gehorchen und führte das Tier mit sich, den letzten Gefährten seiner Existenz. Aber Indra stoppte ihn und sagte: „Lass den Hund draußen!“ Nach kurzem Zögern wies  Yudhisthira  mit größter Liebenswürdigkeit das Angebot zurück.  Wie könnte er auf einem verlassenen Gipfel jenes kleine Lebewesen allein zurücklassen, das alt war und kene Möglichkeit hatte zu überleben, ein Hund, der ihn in seinem Leben begleitet hatte und der ihn in den Kämpfen  seines Lebens zur Seite gestanden hatte, und der heute, alt geworden, sich auf ihn verließ?
La sua coscienza gli impedisce di farlo.
Anche se Indra lo esorta a lasciare il cane.
La sua decisione è presa.
Sein Gewissen verbot ihm, das zu tun.
Auch wenn Indra ihn ermahnte, den Hund zurückzulassen, seine Entscheidung stand fest!
“Quando questa fedele creatura, che ha avuto fiducia in me, avrà terminato l’esistenza terrena, allora potrò venire. Per il momento il mio dovere è di occuparmi di lui.”
A quel punto il cane si trasforma nel Dharma, il Dio che incarna la giusta direzione, la legge, la rettitudine, il giusto agire, e padre stesso dell’imperatore.
Yudhishthira, viene a sapere dal padre che quella era l’ultima prova da superare.
„Wenn diese treue Kreatur, die sein Vertrauen in mich setzt, seine irdische Existenz beendet haben wird, dann werde auch ich kommen. Im Moment aber muss ich mich um ihn kümmern!“
Da verwandelte sich der Hund in Dharma, den Gott, der die rechte Entscheidung, das Gesetz, die Redlichkeit, das rechte Handeln verkörpert, und der der Vater des Kaisers selbst war. Und Yudhishthira erfuhr von seinem Vater, dass dies die letzte Probe gewesen war, die er hatte überwinden müssen.

Der Fori schreibt nun von sich selbst:
„Ich weiß nicht, ob es da Paradies tatsächlich gibt, noch, ob ich hineinkommen werde. Ich weiß nur, wenn ich dort nicht meine Hunde und meine Freunde treffe, dann werde ich nicht hineingehen-
Non so se effettivamente c’è un Paradiso, non so se posso essere ammesso, so solo che se li non ci trovo i miei cani e i miei amici non ci vado..

 

Alessandro hat einen großen, schweren Stein mit eigener Muskelkraft über das Grab gelegt, damit Greta nicht von Füchsen oder Sauen ausgegraben wird.

 

Nun ein kleiner Rückblick auf das kurze, schöne Leben der Hündin:

Greta zeigt, dass man sich mit diesen DK weder auf der Niederwildjagd noch auf der Saujagd noch auf dem Schweiß verstecken muss, letzteren macht sie in größter Ruhe, verweist jeden Tropfe

 


 

Und das ist Greta von der Himmelsleiter aus dem ersten Wurf von Baghira nach Donner von der Himmelsleiter. Hier auf Fasananjagd in Italien. Mit 19 Monaten hat die Hündin bereits: D1, S1, VGP1b/ 303 Punkte, BTR, HN, Fw: sg jugend, Schweißprüfung über 800 m und 24 Stunden in Italien im 1. Preis. Ebenso hohe Platzierung bei einer Gara in Italien.



Greta ist in diesem Monat in einem italienischen Jagdmagazin zu sehen!