• Carlos- Schiessen ist wohl garnicht so schlimm…

    Unser gebrauchter Bub, Carlos vom Entenpfuhler Forst, hat jetzt einen neuen Namen. Da wir ihn immer wieder Don riefen, haben wir uns entschlossen, ihn Don Carlos zu rufen. Das funktioniert. Gestern, beim Hundeführerlehrgang, wollte ich es wissen. Don Carlos durfte beim Verhalten am Stand mitmachen. Man sah ihm an, es war ihm etwas unwohl. Ich sah seine großen Augen auf mich gerichtet. Ich blieb ganz entspannt stehen und sah, dass auch Don Carlos sich entspannte. Er blieb ruhig und gelassen liegen. Am Ende des Kurses zog eine Teilnehmerin für Carlos eine Kaninschleppe. Inzwischen darf die auch mal 300 m sein.

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  • Carlos und die Schleppen

    Carlos macht sich ungeheuer schnell. Vorgestern war er noch nicht bereit, eine Schleppe anzunehmen. Gestern machte er sie, und fraß oder vergrub auf dem Rückweg die Taube. Heute wollte ich sehen, was passiert. Zog im Wald eine Schleppe mit Ente. So, dass er mich nicht sehen konnte beim Aufnehmen. Beim Zurückkommen versteckte ich mich. Ergebnis: am scharfen Hacken geht er links statt rechts- nach 5 Metern bemerkt er seinen Fehler, findet zurück und macht den Hacken korrekt nach recht. Findet die Ente, nimmt sie auf, kehrt zurück, setzt sich freudig vor mich hin! Bravo Carlos!

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  • Raum ist in der kleinsten Küche

    Carlos hat schon festgestellt, dass es in der Küche immer eine Kleinigkeit für ihn gibt. Bei 25 kg und 67 cm Stockmass hat er das auch nötig. Wir arbeiten jeden Tag an ihm. Ohren sauber machen, die Narben versorgen, gut füttern, knuddeln. Bei der Revierrunde mit den beiden Damen, Baghira von der Königsleite und Maarit von der Himmelsleiter ist er immer dabei. Er läuft prachtvoll Fuß, lässt sich ablegen, gehorcht auf den Pfiff, nachdem die Ohren so frei gelegt sind, dass er ihn wieder hört… Und da ich mit Maarit in der Retrieverausbildung bin, darf auch Carlos sich beteiligen mit

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  • Ciro

    Ciro, ein in den Wahnsinn getriebener Deutsch-Kurzhaar Ich lernte Ciro durch Zufall in Italien kennen. Eingeladen von italienischen Freunden, hielt ich einen Hundeführerlehrgang für Vorstehhunde im Fach Apportieren. Es war ein wunderbarer, verwunschener Ort, ein aufgegebenes Pfarrhaus mit Kirche, in der zweimal im Monat tatsächlich noch die Messe gefeiert wurde. Dieses Pfarrhaus war von meinem Freund Marco zu einer Casa da caccia- Jagdhotel umgebaut worden. Dort, mitten auf dem Berg, auch ein Zwinger, in welchem zwei Deutsch-Kurzhaar-Hündinnen und ein Rüde saßen. Mein Italienisch war noch sehr, sehr dürftig. Aber eines abends setzte sich der Wirt, heute mein Freund Marco, und

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  • …Jole-oder: ich mag Hündinnen

    …Jole-oder: ich mag Hündinnen   . ..ich liebe Hündinnen. Sie sind so „leichtführig“, immer dann läufig, wenn man es nicht braucht, zum Beispiel im Herbst, wenn die Prüfungen anstehen, Solms, HZP und VGP oder wenn man die Einladungen zur Gesellschaftsjagd hat. Oder im April, beim Derby oder der Jugendsuche. Ich „liebe“ Hündinnen. Es ist so schön, wenn man bei der Solms als letzter an den Start gehen darf. Wenn die Hündin immer im Auto bleiben muss. Das ist so nervschonend… Na ja, wie beim Derby, auch dieses Mal pünktlich zur Solms ist Jole von der Himmelsleiter läufig geworden. Ich darf

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